Fairtrade
Fair mit Fairem Hande 12. August 2009, 9-19 Uhr, Informationstag
Jeder Einzelne kann mit der Änderung seiner Einkaufsgewohnheiten dazu beitragen, dass die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt in den Ländern des Südens berücksichtigt werden. Santiago Paz López, stellvertretender Geschäftsführer der peruanischen Kleinbauerngenossenschaft CEPICAFE, betont: „Das Wichtigste ist, dass die Kunden dem Fairen Handel treu bleiben. Wir appellieren an die Verbraucher, weiter fair gehandelte Produkte zu kaufen, denn so unterstützen sie Tausende von Kleinbauern in Entwicklungsländern dabei, ihre Lebensqualität zu verbessern."
Genug zu essen, ein solides Haus und die Kinder in der Schule — das bedeutet für viele Menschen in Entwicklungsländern Lebensqualität. Faire Preise für ihre Produkte sind ein erster Schritt, um die eigene Ernährung zu sichern und in die Zukunft zu investieren. Unser Konsumverhalten hierzulande beeinflusst in hohem Maße die landwirtschaftliche Produktion in Übersee.
Auf Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft, Zucker oder Bananen wollen und müssen wir nicht mehr verzichten. Die Nachfrage nach Produkten mit dem Fairtrade-Siegel ist ein erster Schritt auf dem Weg, mit unserer Ernährungsweise einen Beitrag zur Ernährungssicherung in den Ländern des Südens zu leisten.

Was ist Fairtrade? Der Faire Handel hat das Ziel, die Armut in Afrika, Asien und Lateinamerika abzubauen und Kleinbauernfamilien und abhängig Beschäftigten mehr Einfluss über ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu geben. Dafür hat Fairtrade Standards entwickelt, die u.a. die Zahlung von über dem Weltmarktniveau festgelegten Preisen sowie einer Fairtrade-Prämie für eigene Projekte, einen direkten Handel, Vorfinanzierung und langfristige Lieferbeziehungen bedeuten. Auf diese Weise können viele Familien aus eigener Kraft ihr Einkommen steigern - und verdienen so Geld für eine verbesserte Umwelt, Bildung und medizinische Versorgung. Insgesamt schließt der Faire Handel mit dem Siegel 900 Bauernkooperativen und Plantagen in 58 Ländern ein, darin sind rund zwei Millionen Menschen vertreten. Indirekt profitieren zusätzlich viele weitere Menschen in der Region von den positiven Entwicklungen durch den Fairen Handel. “Wir möchten mit diesem Aktionstag dazu beitragen das Fairer Handel mehr bekannt wird.“
Hier gibt esweitere Informationen:
http://www.transfair.org/
Dieser Aktionstag wird unterstütz von: inWEnt - Internaltionale Weiterbildung und Entwicklung


