Veranstaltungen
Wir führen Veranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen durch.
Wir wollen zum Nach- und Mitdenken anregen, so das diese Welt gerechter und friedvoller werden kann.
Gewalt gegen Frauen
Gewalt gegen Frauen - 9. März 2010, Informationestag
Am 09. März gibt es eine ganztägige Veranstaltung im Seminar- und Kulturhaus „Alte Brücker Post“, in Brück. Dieser Informationstag zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ informiert über das Thema. Obwohl auch in den Industriestaaten Frauen oft Gewalt ausgesetzt sind, so trifft diese doch vermehrt Frauen in den Entwicklungsländern, wo diese mit Tradition oder Glauben begründet wird. So findet immer am 6. Februar jeden Jahres der internationale Tag „Null Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung!" statt. Als Unterstützung dieser Aktivität werden die Organisatorinnen einen Tag lang interessierte Besucher darüber informieren, was mit Frauen in Deutschland passiert die solche Genitalverstümmelung haben. So gibt es z.B. eine junge Frau, 25 Jahre, aus Somalia die mit 18 Jahren nach Deutschland floh. Hier geht sie zum ersten Mal zu einem Gynäkologen. Als kleines Mädchen wurde sie – wie alle Mädchen in Somalia - beschnitten und ihre Vagina bis auf eine winzige Öffnung zugenäht. Nun erfährt sie, dass durch eine Operation Ihren Problemen beim Wasserlassen und ihren starken Menstruationsschmerzen ein Ende bereiten könnte. Die Krankenkassen verweigern jedoch die Übernahme der Kosten der Operation, weil die Behandlung der Folgen weiblicher Genitalverstümmelung nicht im Abrechnungsverzeichnis der Krankenkassen auftaucht.
weitere Informationen unter: http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php
Dieses Projekt wird unterstützt von: http://www.inwent.org/
Fairtrade
Fair mit Fairem Hande
12. August, 9-19 Uhr, Informationstag
Jeder Einzelne kann mit der Änderung seiner Einkaufsgewohnheiten dazu beitragen, dass die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt in den Ländern des Südens berücksichtigt werden. Santiago Paz López, stellvertretender Geschäftsführer der peruanischen Kleinbauerngenossenschaft CEPICAFE, betont: „Das Wichtigste ist, dass die Kunden dem Fairen Handel treu bleiben. Wir appellieren an die Verbraucher, weiter fair gehandelte Produkte zu kaufen, denn so unterstützen sie Tausende von Kleinbauern in Entwicklungsländern dabei, ihre Lebensqualität zu verbessern." Genug zu essen, ein solides Haus und die Kinder in der Schule — das bedeutet für viele Menschen in Entwicklungsländern Lebensqualität. Faire Preise für ihre Produkte sind ein erster Schritt, um die eigene Ernährung zu sichern und in die Zukunft zu investieren. Unser Konsumverhalten hierzulande beeinflusst in hohem Maße die landwirtschaftliche Produktion in Übersee.


