Mutter Teresa und die Armut des Westens

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Ausstellung „Mutter Teresa und die Armut des Westens“
14. April bis 11. Juni 2010, Dienstag – Freitag und Sonntag 14-18 Uhr

Diese Ausstellung wird von der Friedensbibliothek Berlin zur Verfügung gestellt und beinhaltet Bilder und Texte zu Mutter Teresa, Indien und der Armut des Westens.
Für Besucher ist die Ausstellung vom 14. April bis 11. Juni 2010, Dienstag – Freitag und Sonntag von 14-18 Uhr zu besichtigen.

Mutter Teresa und die Armut des Westens“ heißt die Ausstellung, die seit Mittwoch bis zum 11. Juni 2010 in der „Alten Brücker Post“ zu sehen sein wird.


Es ist nicht nur Ausstellung über den Lebensweg von Mutter Teresa, vielmehr ist es eine Gegenüberstellung der Armut in Indien und der Armut in Nordamerika und Europa.
In Fotos und Texten wird deutlich, dass die Armut Indiens lediglich materiell ist, die des Westens jedoch spirituell und zunehmend auch materiell.
Leben die Menschen in Indien auch in größter Armut, so vollzieht sich ihr Leben noch immer in sinnvollen Zusammenhängen, in der Familie oder der Dorfgemeinschaft.

Die „Armut des Westens“ verdeutlicht sich zunächst in Bildern von Menschen, die Beziehungslos dahinleben. Eine zweite Abteilung zeigt dann auch die materielle Not: Obdachlose, Bettler, Heroinabhängige und Bilder aus der Suppenküche in Berlin Pankow.

Diese Ausstellung will provozieren und zum Nachdenken anregen. Gleichzeitig würdigt sie den Einsatz des „Engels der Armen“.

Am 02.06.2010 wird es einen Workshop im Rahmen der Ausstellung "Sind wir reich?" geben. Wir möchten Personen einladen aus unterschiedlichen Altersgruppen. Mit Besuchern und Schülern werden wir die Armut im Süden der Armut in Europa und Nordamerika gegenüberstellen, erörtern und diskutieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und erarbeiten.
Fragen zur Entwicklungspolitik sollen angesprochen werden. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind, weltweit leiden ca. 1 Milliarde Menschen an Hunger und vor dem Hintergrund der Finanzkrise gerät die globale Armuts- und Hungerbekämpfung ins Hintertreffen.

Mit den verschiedenen Altersgruppen möchten wir Ideen sammeln, wie diese Entwicklung aufzuhalten ist. Die Ansätze, wie die Armut im Süden verändert werden kann sind z.B. dass man FairTrade-Produkte beim Kaufen mit berücksichtigen sollte, um die Armut der Leute in diesen Regionen zu lindern.

Entwicklungspolitik ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die das Zusammenarbeiten vieler Menschen erfordert, so dass eine nachhaltige Entwicklung stattfinden kann. Zu diesm Tag am 02.06. sind alle eingeladen mitzumachen, sich einzubrigen. In der Zeit von 10 - 16 Uhr freuen wir uns über Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen.