Menschenrechte - Wie viel Verantwortung hat jeder?
24. September - 27. November 2008
Menschenrechte - Wie viel Verantwortung hat jeder?
Wasser - Handelsware oder Menschenrecht?
Als Auftakt zur THEMENausstellung 2008 wurde am 21. September, dem Weltfriedenstag, einen Friedenspfahl im Vorgarten des Seminar-, Kultur- und Gästehauses „Alte Brücker Post“ aufstellen. Am 21. September, am Weltfriedenstag, wurde dieses internationale Friedenssymbol aufgestellt.
Das war der Auftakt für die am 24. September beginnende THEMENausstellung 2008.
Das diesjährige Haus Thema „Wie viel Verantwortung hat jeder? – Menschenrechte“ macht einen Brückeschlag zum BREBIT Thema „Wasser Handelsware oder Menschenrecht?“.
Zum drittel mal wird vom 24. September bis 27. November 2008 eine THEMENausstellung im Seminar- und Kulturhaus „Alte Brücker Post“ in Brück stattfinden. Das Thema „Wie viel Verantwortung hat jeder? – Menschenrechte“ wurde von den Initiatorinnen vor zwei Jahren festgelegt. In dem Zeitraum der Ausstellung findet auch die 5. BREBIT (Brandenburger Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage) statt, und zwar vom 14. – 27. November 2008. In dieser Zeit werden speziell Schulklassen angesprochen. Das Thema der diesjährigen BREBIT „WASSER – Ware oder Menschenrecht?“ ergänzt somit das Hauptthema der 2008 Ausstellung des Hauses.
Ankündigung über die BREBIT 2008:
1,2 Milliarden Menschen haben derzeit keinen Zugang zu ausreichendem und sauberem Trinkwasser. Damit ist die Versorgung mit Wasser eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Mit der THEMENausstellung 2008 werden die verschiedenen Bereiche der Menschenrechte gezeigt, auf ihre Bedeutung eingegangen und konkrete Lösungsansätze näher gebracht. Begleitend zur Ausstellung bieten die Veranstalter/innen ein Workshop-Paket aus Video/Film, Vortrag, Quiz, Lernparcours und Kleingruppenarbeit an.
Bereits in den letzten Jahren gab es Ausstellungen die auf Themen wie Menschlichkeit und das Mit- und Füreinander Leben auf unserer Erde eingegangen sind.
Auch in diesem Jahr wird die Ausstellung informativ werden. MISEREOR und Amnesty International haben Materialien zu Verfügung gestellt. Die Wanderausstellung „Wasser ist Leben, Vielfalt ist Zukunft, Land ist Freiheit“ kommt von MISEREOR einem Hilfswerk welches seit 50 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika, Asien und Lateinamerika leistet.
Amnesty International stellt die Materialien zur Verfügung für die Gestaltung des Ausstellungsbereiches "Ich mußte töten“ - Kindersoldaten in der Demokratischen Republik Kongo, Sierra Leone, Liberia und Uganda. Im Zusammenhang mit Kindersoldaten wird die weltweite Aktion „Rote Hand“ in dieser Zeit aufgegriffen. Zu dieser Aktion hat die International Coalition to Stop the Use of Child Soldiers (Globale Aktion Rote Hand: Kein Einsatz von Kindern als Soldaten), zu der auch Amnesty International gehört, ausgerufen. Besucher können sich mit dem Abdruck einer Hand (rote Farbe auf Papier) gegen den Einsatz von Kindersoldaten aussprechen. Am 12.02.2009 werden die Roten Hände den Vereinten Nationen übergeben.
In einem weiteren Themenbereich der Ausstellung wird auf die für alle Menschen gültige Allgemeine Menschenrechtserklärung, welche 1948 beschlossen wurde, eingegangen. Auf 30 schön illustrierten Schautafeln werden die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte benannt.
Zur Auftaktveranstaltung sind Gäste aus Belzig vom Infocafe „Der Winkel“ eingeladen. Menschen aus Iran, Irak und Afrika werden gemeinsam Trommlern und damit eine kulturelle Umrahmung am 21. September geben. Der Leiter Jean-Marce Banoho hat seine Teilnahme schon zugesagt. Vertreter der Organisationen MISEREOR Berlin und Amnesty International Berlin sind ebenfalls eingeladen.