Friedenspfahl

c_150_0_16777215_0___images_stories_galerien_friedenspfahl_frieden_06.jpg21. September 2008 - Aufstellen des Friedenspfahles

Als Auftakt zur diesjährigen THEMENausstellung wurde am 21. September, dem Weltfriedenstag, einen Friedenspfahl im Vorgarten des Seminar-, Kultur- und Gästehauses „Alte Brücker Post“ aufstellen. Dieses Datum wurde gewählt weil bei der UN-Generalversammlung am 21. September 1981 verkündet wurde: Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.

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Vor vier Jahren wurde der Entschluss gefasst einen Friedenspfahl im Vorgarten des Seminar-, Kultur- und Gästehauses „Alte Brücker Post“ aufzustellen. Die Internationalen Gäste, die den Europafahrradweg RE1 benutzen, halten für einen kurzen oder längeren Aufenthalt gern im Haus an. Die Welt rückt immer näher zusammen und die unterschiedlichen Kulturen und Gewohnheiten brauchen Raum und Zeit Neues, Unbekanntes zuzulassen, um ein friedliches Miteinander leben möglich zu machen. Walter Ehle aus Brück hatte sich im letzten Jahr be reiterklärt die Initiative zu unterstützen. Durch seine eigene Lebenshistorie musste der 78 jährige kennen lernen, was es heißt die Auswirkungen des Krieges zu erleben. So konnte er sich schnell begeistern die Initiative zu unterstützen. Annie Tilmant, seit über 20 Jahren lebt sie in Deutschland, und Ricarda Müller haben sich besonders gefreut dass Herr Ehle die Inschrift – Möge Frieden auf Erden sein –  schnitzt. „Er redet nicht nur vom friedlichen Miteinander sondern lebt es auch.“ so Ricarda Müller. Das aktive friedliche Zusammenleben in der hiesigen Region zu leben ist auch Ausdruck wie Mitmenschen angenommen werden die als „Hergezogene“, Asylanten, Flüchtlinge, Übersiedler oder „Fremde“ hier herkommen. Die Pfähle, welche Friedenspfähle werden, sind aus einheimischem Lerchenholz. Sie werden von „Ökologie“, einer Schreinerei bei Hannover hergestellt, aus einheimischen Hölzern von Holz aus Windbruch oder aus nachhaltiger Forstwirtschaft.  1955 hat der japanische Lehrer, Dichter und Philosoph Mashisa Goi die Initiative ins Leben gerufen. Schon früh war er davon überzeugt, dass unsere Worte und Gedanken Energie besitzen und wahrer Friede nur durch Änderung der Gedanken, hin zu positiven Gedanken der Liebe und des Miteinander, zum Frieden  führen. Die Aufschrift auf den Friedenspfählen, die Weltweit schon mehr als 200.000 aufgestellt wurden, ist „Möge Frieden auf Erden sein“.  Ob man „Möge Frieden auf Erden sein“ als Friedensgebet, Friedensbotschaft oder Meditation bezeichnet bleibt jedem selbst überlassen. Aber auch das aktive mit einander ist wichtig. Als Auftakt THEMENausstellung 2008 wurde am 21. September, dem Weltfriedenstag, einen Friedenspfahl im Vorgarten des Seminar-, Kultur- und Gästehauses „Alte Brücker Post“ aufstellen. Dieses Datum wurde gewählt weil bei der UN-Generalversammlung am 21. September 1981 verkündet wurde: Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.